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Alexander Schwanebeck

Abteilung für Nordamerikanische Geschichte des Historischen Instituts
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Kurzbiografie

2010 | Bachelor of Arts in Geschichte und Politikwissenschaft, Eberhard Karls Universität Tübingen

2014 | Master of Arts in Geschichte: Nordamerikanische Geschichte, Postkoloniale Geschichte und
Zeitgeschichte, Universität zu Köln

2015-2016 | Ausstellungsassistent für die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland in Bonn

Seit 2015 | Promotionsstudium bei Prof. Dr. Barbara Lüthi
Arbeitstitel: Displaying Borderlands: US-Museums and Representations of Postcolonial Minorities
in 19th Century American Southwest

2016 | Doktorandenstipendium des German Historical Institute Washington DC für
dreimonatigen Forschungsaufenthalt in den USA

Seit 2016 | Promotionsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung

Publikation

Schwanebeck, Alexander/Sowade Hanno: „Wir trauern mit Amerika“. Deutschland und der 11. September, Museumsmagazin 1 (2013), hrsg. v. d. Stiftung Haus der Geschichte der
Bundesrepublik Deutschland, Bonn, S.22-23.

Vorträge

The Museumization of Borders: Representations of Postcolonial Minorities in US-Borderlands in the Second Half of the 20th Century, GHI Colloquium, Washington DC, 8. September 2016.

Displaying Borderlands: US-Museums and Representations of Postcolonial Minorities in 19th Century American Southwest, Young Scholars Forum, 39th Annual Conference of the Historians in
the DGFA/GAAS, Heidelberg, 11. Februar 2017.

Forschungsprojekt

Das Dissertationsprojekt Displaying Borderlands: US-Museums and Representations of Postcolonial Minorities in 19th Century American Southwest untersucht ausgewählte historische
US-Museen als Orte und Räume der Darstellung des „Anderen“. Der Fokus liegt dabei auf Ausstellungen, die den Amerikanischen Südwesten und die US-mexikanischen Grenzregionen des
19. Jahrhunderts thematisieren. Da Museen Einblicke in (post)koloniale Konstellationen gewähren, sollen aktuelle und frühere Präsentationen als Quellen untersucht werden, in denen Grenzen und
Kontaktzonen, aber auch Begegnungen und Konflikte zwischen kolonialen Siedlern und kolonisierten bzw. nativen Gruppen durch verschiedene Muster von Repräsentationen konserviert
und erschaffen werden. Im Zentrum stehen die museal offerierten Interpretationen der „Anderen“ seit den 1970er Jahren, gesellschaftliche Kontroversen um Dauer- und Wechselausstellungen
sowie die Rolle des Museums als Akteur in öffentlichen Diskursen. Methodisch orientiert sich die Studie an den Konzepten des Orientalismus, der Critical Whiteness und der Repräsentation des
„Anderen“.

Forschungsschwerpunkte

  • Museen und Ausstellungen
  • USA im 19. Jahrhundert
  • Postcolonial History
  • American Indian History
  • African American History